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Musikparade, 24.09.2011 / Südkurier

Musikparade der Superlative

Schönwald – „Zu der Kapelle kann man Sie nur beglückwünschen, das ist Spitzenklassen“, brachte ein Gast die Musikparade des Musikvereins Kurkapelle Schönwald auf den Punkt.

Als Showorchester präsentierte sich der Musikverein Kurkapelle Schönwald bei der 9. Musikparade in der Uhrmacher-Ketterer-Halle.

Mit dieser 9. Musikparade, die 1990 als bunter Abend ihren Anfang nahm, präsentierten sich die Musiker musikalisch und in Sachen Unterhaltung als unschlagbar.

Eine gewaltige Fanfare eröffnete ein dreieinhalbstündiges Feuerwerk für alle Sinne. Mit einem untrüglichen Gespür hatte Dirigent Gerhard Feiertag ein überaus ansprechendes Programm zusammengestellt, das nicht nur alle Facetten und das musikalische Können seiner Musikerkollegen betonte, sondern auch genau den Nerv des Publikums traf. „Einfach Spaß und Freude“, wünschte der Vorsitzende Bernd Hettich den Besuchern.

Rund drei Monate intensiver Probentätigkeit waren dem Spektakel voran gegangen und wahrscheinlich um ein Vielfaches länger hatte Dirigent Gerhard Feiertag über den Ideen gebrütet. Was die Kurkapelle und die Schönwälder Dorfmusikanten schließlich präsentierten, wollte Feiertag als Ergebnis einer kollegialer Zusammenarbeit gewertet wissen. Linda Dold, Katja Kern und Edgar Zeifang führten unterhaltsam und informativ durch den Abend, verbanden die Showelemente gekonnt und sorgten mit kleinen Einlagen dafür, dass ihre Musikerkollegen den Kostümwechselmarathon bewältigen konnten.

„We are the world“ und ein gemischter Chor aus Vereinsmitgliedern und Angehörigen setzte das erste Ausrufezeichen des Abends. Als Solistinnen brillierten Monika Ganter, Heike Renner und Caroline Spath.

Große Differenzen erlebten die Schwarzwaldharmoniker mit ihrem „wenig geschätzten“ Gastdirigenten Stephan Pfaff. Insbesondere die Auslegung der Musikersprache bereitete vergnügliche Probleme, die zu Handgemenge und instrumentalen Angriffen führten. Die rosaroten Panter mit ihren Saxophons sorgten zuvor für optische und akustische Abwechslung. In die amerikanischen Südstaaten entführte die Dixieland-Abteilung mit Edgar „Lois“ Zeifang.

Dixie und Schwarzwälder Glockenspiel, das passt prima befanden Irene und Gerhard Feiertag und Stephan Pfaff brillierte auf der Gießkanne. Bei „Rock around the Clock“ und „Hey Jude“ brachten die Musiker ihren ganzen Saal auf die Beine und in Feierlaune. Original Böhmisch-mährisches brachten die Schönwälder Dorfmusikanten zu Gehör. Mit knallroten Hemden und Blusen präsentierte sich der Musikverein als Showorchester im präzisen Big Band-Sound.

Ganz großes Kino erlebte das Publikum bei „Dry your Tears, Africa“, von Filmmusiklegende John Williams für „Arnistad“ komponiert. Mit bunten Kostümen und dem eindrucksvollen Song zauberten die Musiker Afrikaatmosphäre in den Schwarzwald. Ohne eine Zugabe wurden sie auch nicht ins weitere Programm entlassen.

Percussion mit KG-Rohren, das war einmalig, kreativ und extravagant was die Rhythmiktruppe des Musikvereins zelebrierte. Zum großen Finale „Ciao Italia“ erwarteten Linda Dold und Katja Kern den großen Adriano Celentano. Und auch der Triberger Boulevard, wo er mit seinem Ferrari hängen blieb, hielt ihn letztendlich nicht auf. Edgar Zeifang interpretierte wirklich sehr italienisch mit dem Showorchester die Evergreens aus Italien.

 

 
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