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Jahreskonzert 2017 / Schwarzwälder Bote

 

Schwarzwälder Bote , 27.Dezember 2017, von Hans-Jürgen Kommert

Musiker zeigen große Spielfreude

Von Hans-Jürgen Kommert 27.12.2017 - 19:40 Uhr

Einen sehr ambitionierten Auftritt legten die Jungmusiker unter Dirigent Stephan Pfaff vor.

Ein grandioses 112. Jahreskonzert lieferten die Musiker des Musikvereins Kurkapelle Schönwald auch in diesem Jahr unter der Leitung ihres Dirigenten Gerhard Feiertag am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Uhrmacher-Ketterer-Halle ab.

Schönwald. Immer wenn man denkt, sie können es eigentlich nicht mehr verbessern, setzen die Musiker einen drauf.

Mit einer ambitionierten Leistung eröffnete die Jugendkapelle das feine Konzert. Sehr viel Engagement und hohe Leistungsbereitschaft bescheinigte Jugenddirigent Stephan Pfaff seinen Musikern, die mittlerweile zum Teil bereits die Register der Hauptkapelle verstärken. Waren es im vergangenen Jahr Filmmusiken, hatten sich die jungen Musiker dieses Mal mit "klassischer" Blasmusik beschäftigt, so das "Leuchtfeuer" mit Impressionen von Kurt Gäbe, dazu die "Blue Ridge Saga" von James Swearingen. Mit einer zweigeteilten Zugabe aus "Halleluja" und "O when the Saints" setzten sie weitere Glanzlichter. Dazu moderierte Katja Kern den Auftritt der jungen Musiker perfekt.

Wieder einmal hatte es Gerhard Feiertag geschafft, ein tolles Programm mit vielen Höhepunkten zusammenzustellen. Dabei zog er alle Register und führte die Musiker zu Höchstleistungen. Die Einsatzbereitschaft und Spielfreude waren deutlich fühlbar.

Das Jahreskonzert ist ein hervorragendes Podium, um verdiente langjährige Mitglieder zu ehren.

Schönwald. Bei solch einem Ereignis sind eben nicht nur Mitglieder anwesend, sondern auch viele Außenstehende. Auch ihnen wird damit bewusst, wie viel Einsatz es braucht, um einen Musikverein "am Laufen" zu halten und wie sehr die Musiker dabei im Vordergrund stehen.

Seit Jahren beherzigen auch die "Vorderen" des Musikvereins Kurkapelle Schönwald diese Form der Ehrung. Waren es oftmals nur "kleinere" Ehrungen innerhalb des Vereins, wurden es nach und nach auch solche, die durch den Blasmusikverband direkt ausgesprochen wurden. Hier war dann zumeist der Vorsitzende des "Bezirks drei" im Verband, Joachim Müller, zu Gast in Schönwald. Zwar war dieser anwesend, die Ehrungen überbrachte aber diesmal der erste Vizepräsident des Blasmusikverbands Schwarzwald-Baar, Walter Hengstler.

Immerhin waren es gleich vier Musiker, die für 40 Jahre Musikertätigkeit ausgezeichnet werden konnten. "Sie sind, wie ihre Mit-Musiker, hervorragende Repräsentanten der deutschen Blasmusik", lobte Hengstler. Für einige der Anwesenden war es ein Déjà-vu, denn bereits anlässlich der Ehrung verdienter Mitbürger der Gemeinde Schönwald hatten es Klaus Allgaier, Monika Ganter, Klaus Maier und Thomas Schreiber zu hohen Ehren gebracht und sich einen Wappenteller der Kurgemeinde abgeholt. Nun wurden sie mit der "großen goldenen Vereinsehrennadel" sowie der goldenen Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände für insgesamt 160 Jahre musikalischer Tätigkeit ausgezeichnet.

Damit nicht genug: Seit jeweils 20 Jahren sind Stephanie Kuner, Verena Moser, Sebastian Moser und Johannes Scherer mit ihren Instrumenten aktiv. Sie erhielten die Vereinsehrennadel in Gold für die langen Jahre der Treue. Ebenfalls ein Quartett wurde mit der Vereinsehrennadel in Silber für 15-jährige Musikertätigkeit ausgezeichnet: Linda Dold,

 

Der starke Klang des Orchesters kam in der Perfektion der Ausführung bestens beim Publikum an. Blasius Willmann bewies einmal mehr sein Händchen für die bestmögliche Ausleuchtung mit passenden Lichteffekten. Wie seit Jahren sorgte Edgar Zeifang mit seinen Kommentaren dafür, dass das Publikum bei jedem Stück mit Hintergrundinformationen versorgt wurde.

Mystische Themen

Schon der Auftakt mit einer Hommage an einen heimischen Musiker bewies, dass diesmal eine etwas andere Musik zum Einsatz kommen sollte. Mathias Gronert hat "Eine kleine Ouvertüre" geschrieben, die von den Musikern mit einem Höchstmaß an Spielfreude gespielt wurde. Ungewöhnlich wurde es dann, als die Kapelle zu einem "Tanz mit dem Teufel" aufrief. Auch das Folgestück "Die Hexe und die Heilige" setzte die Mystik fort. Bei diesen beiden Stücken waren auch die Schlagwerker enorm gefordert, die aber auch bei weiteren Stücken für den Donnerhall sorgten.

"Aladdin" klang mit seinen orientalisch anmutenden Passagen ein wenig entspannender. Das weltberühmte Kabinettstückchen von Richard Strauss, die Fanfare "Zarathustra 2000", eröffnete nach der Pause den musikalischen Reigen, in roten Hemden meisterlich intoniert.

Mit "Highlights von Frozen" gab es einen kleinen Ausflug in die Musicalwelt, während dann die "Pirates of Caribbean" wiederum Gänsehaut erzeugten.

Schon beim Kirchenkonzert im Frühsommer hatte Carolin Sutter gesanglich überzeugt mit "Feeling good", daher habe er sie erneut ins Programm aufgenommen, wie Dirigent Gerhard Feiertag betonte. Das Publikum belohnte die Schönwalder Musiker mit reichlich Beifall und ließen sie nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Mit "Salemonia" und Leonard Cohens berühmtes "Halleluja" wurde das Jahreskonzert beschlossen.

 

Jubilare als Vorbild für die Jugend

Von Hans-Jürgen Kommert 29.12.2017 - 19:05 Uhr

Ehrende und Geehrte (hinten, von links): Klaus Allgaier, Ralf Maier, Thomas Schreiber, Monika Ganter und Vorstandsmitglied Sandro Ganter; (Mitte, von links): Verbands-Vizepräsident Walter Hengstler, Johannes Scherer, Sebastian Moser, Stephanie Kuner, Heiko Feiertag, Verena Moser; (vorne, von links): Jasmin Ganter, Linda Dold und Jasmin Pfaff. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Heiko Feiertag, Jasmin Ganter und Nadine Pfaff. Insgesamt stellen diese zwölf Musiker 300 Jahre Blasmusik dar.

Das Jahreskonzert ist ein hervorragendes Podium, um verdiente langjährige Mitglieder zu ehren.

Schönwald. Bei solch einem Ereignis sind eben nicht nur Mitglieder anwesend, sondern auch viele Außenstehende. Auch ihnen wird damit bewusst, wie viel Einsatz es braucht, um einen Musikverein "am Laufen" zu halten und wie sehr die Musiker dabei im Vordergrund stehen.

Seit Jahren beherzigen auch die "Vorderen" des Musikvereins Kurkapelle Schönwald diese Form der Ehrung. Waren es oftmals nur "kleinere" Ehrungen innerhalb des Vereins, wurden es nach und nach auch solche, die durch den Blasmusikverband direkt ausgesprochen wurden. Hier war dann zumeist der Vorsitzende des "Bezirks drei" im Verband, Joachim Müller, zu Gast in Schönwald. Zwar war dieser anwesend, die Ehrungen überbrachte aber diesmal der erste Vizepräsident des Blasmusikverbands Schwarzwald-Baar, Walter Hengstler.

Immerhin waren es gleich vier Musiker, die für 40 Jahre Musikertätigkeit ausgezeichnet werden konnten. "Sie sind, wie ihre Mit-Musiker, hervorragende Repräsentanten der deutschen Blasmusik", lobte Hengstler. Für einige der Anwesenden war es ein Déjà-vu, denn bereits anlässlich der Ehrung verdienter Mitbürger der Gemeinde Schönwald hatten es Klaus Allgaier, Monika Ganter, Klaus Maier und Thomas Schreiber zu hohen Ehren gebracht und sich einen Wappenteller der Kurgemeinde abgeholt. Nun wurden sie mit der "großen goldenen Vereinsehrennadel" sowie der goldenen Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände für insgesamt 160 Jahre musikalischer Tätigkeit ausgezeichnet.

Damit nicht genug: Seit jeweils 20 Jahren sind Stephanie Kuner, Verena Moser, Sebastian Moser und Johannes Scherer mit ihren Instrumenten aktiv. Sie erhielten die Vereinsehrennadel in Gold für die langen Jahre der Treue. Ebenfalls ein Quartett wurde mit der Vereinsehrennadel in Silber für 15-jährige Musikertätigkeit ausgezeichnet: Linda Dold, Heiko Feiertag, Jasmin Ganter und Nadine Pfaff. Insgesamt stellen diese zwölf Musiker 300 Jahre Blasmusik dar.

 

 

 
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