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Jahreskonzert 2013 / Südkurier

 

Südkurier , 28.Dezember 2013

Glanzvoller Jahresabschluss

Musikverein Kurkapelle übertrifft sich selbst. Rund 400 Zuhörer erleben Kunstgenuss pur.

Mehr als 60 Musiker unterhielten beim Jahreskonzert in der Uhrmacher-Ketterer-Halle ein riesiges Publikum mit knapp 400 Zuhörern, die ihre Begeisterung mit unzähligen Applaus-Kundgebungen ausdrückten. Drei Stunden lang dauerte das grandiose Programm, an dem sich auch die Jugendkapelle unter Leitung ihres Dirigenten Stephan Pfaff beteiligte. „Wir freuen uns sehr, dass so viele Musikerkollegen aus der näheren und weiteren Umgebung gekommen sind“, betonte der Vorsitzende Bernd Hettich nicht ohne Stolz. Die Narrenzunft „Hirtebua“ sorgte für die Bewirtung, so dass keine Wünsche offen blieben. „Wir werden Sie heute in die faszinierende Welt der Blasmusik mitnehmen“, versprach Bernd Hettich verheißungsvoll und erteilte dem Moderator der Jugendkapelle das Wort.

Der Schüler Jonas Kern erläuterte die beiden Musikstücke, die im Programmheft angekündigt waren. Mit dem beliebten Weihnachtslied „A Christmas Pop Collection“ und „Highlights from Brother Bear“ von Phil Collins begeisterten die Jungmusiker nicht nur ihre Familienangehörigen, sondern auch die anderen Besucher. „Das war unsere Bläserjugend“, freute sich der Vorsitzende nach der traditionellen Zugabe und überreichte Jonas Kern ein kleines Präsent.

Bevor Gerhard Feiertag in Aktion trat, um sein Orchester zu dirigieren, kündigte Moderator Edgar Zeifang zum Auftakt die Sieges-Fanfare „Hayabusa“ an.

 

„Der Titel Hayabusa ist das japanische Wort für Wanderfalke, mit dem vor drei Jahren eine Raumsonde bezeichnet wurde“, wusste der Moderator. Die Sonde war sieben Jahre im All unterwegs und als sie endlich wieder in Japan landete, bekam der Komponist Satoshi Yagisawa den Auftrag für dieses Siegeslied, wie das Publikum erfuhr. „Die Sehnsucht nach Freiheit und Grenzenlosigkeit kommt nicht nur in diesem Werk zum Ausdruck, sondern auch in Giuseppe Verdis Nabucco“, kommentierte Zeifang nach dem brausenden Beifall für die Sieges-Fanfare aus Japan. Der italienische Künstler habe einen Blick ins Alte Testament der Bibel geworfen, bevor er die Oper Nabucco im Jahre 1842 komponierte. Nach dem Sturz der Königin Abigaille bestieg Nabucco wieder den Thron und verschaffte den Hebräern die Freiheit, wie Edgar Zeifang weiter informierte. In diesem Augenblick betrat Sandra Schreiber als hochmütige Königin Abigaille den Saal, um Gerhard Feiertag die Partitur zu überreichen.

„Das Boot“ von Klaus Doldinger entführte das Publikum in die Abenteuer des Zweiten Weltkriegs. Pauken ertönten wie auf Galeerenschiffen, Trompeteneinwürfe symbolisierten die Schüsse und Hörnersignale trieben das U-Boot voran. Auf der Leinwand wurden Szenen des gleichnamigen Filmes eingeblendet und mit Lichteffekten die Blasmusik untermalt. Weitere einmalige Musik-Erlebnisse folgten, wie zum Beispiel Ausschnitte aus „Memories of Henry Mancini“ und das preisgekrönte Werk „Opening-Feelings-Swingtime“ von Manfred Schneider. Fasziniert lauschten die Besucher einem Melodien-Cocktail aus James-Bond-Filmen und aus dem Musical „Tarzan.“

 

 

Südkurier, 30.Dezember 2013

 

Gold für die  drei Super-Musiker

 

Das traditionelle Jahreskonzert des Musikvereins Kurkapelle war nicht nur geprägt von Blasmusik auf hohem Niveau (der SÜDKURIER berichtete), sondern auch von einigen außergewöhnlichen Ehrungen. Alexandra Götz vom Präsidium des Blasmusikverbandes Schwarzwald-Baar war eigens angereist, um im festlichen Rahmen des Konzertes drei verdiente Musiker auszuzeichnen.

Götz sparte nicht mit Lob für die hervorragenden Leistungen der Kurkapelle Schönwald und erinnerte an das unvergessene Jubiläum im Jahr 2010 anlässlich des 175. Geburtstages. Eine lange Laudatio für den musikalischen Leiter Gerhard Feiertag schloss sich an. „Er ist der Inbegriff der Blasmusik und ein hochkompetenter Dirigent“, lobte Alexandra Götz und überreichte ihm für 40-jährige aktive Mitgliedschaft neben einer Urkunde die goldene Ehrennadel vom Bund der Deutschen Blasmusikverbände. Die gleiche Auszeichnung gab es für Simone Dold und Werner Kaltenbach, die ebenfalls schon seit 40 Jahren die Kurkapelle mit ihrer Musik bereichern.

Der Vorsitzende des Vereins ehrte anschließend die drei Mitglieder noch einmal. Bernd Hettich überreichte allen drei Musikern die große goldene Ehrennadel des Musikvereins, aber nicht ohne zuvor an die lange Liste ihrer Verdienste zu erinnern. Sämtliche Auszeichnungen vom Verein wie auch von der Gemeinde hätten die drei Kollegen schon eingeheimst, wie Hettich betonte.

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Nur der Schönwälder Wappenteller der Stufe eins fehle Simone Dold und Werner Kaltenbach noch, während Gerhard Feiertag auch diesen höchsten Preis der Kommune bereits bekommen habe.

Die silberne Ehrennadel des Musikvereins Kurkapelle überreichte der Vorsitzende den beiden Musikern Fabian Kaltenbach und Sandro Ganter für ihre 15-jährige Mitwirkung im Orchester. Für 10-jährige Treue wurde die Studentin Sabine Keuser mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet. „Sie gehört zu den tragenden Säulen im Klarinetten-Register“, lobte Bernd Hettich die junge Frau, die trotz ihres Studiums dem Musikverein die Treue hält.

 

 

 
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