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Jahreskonzert 2013 / Schwarzwaelder Bote

 

Schwarzwaelder Bote , 28.Dezember 2013

Kurkapelle trifft Publikumsgeschmack

Von Siegfried Kouba Schönwald. Bestens besucht war das Jahreskonzert des Musikvereins Kurkapelle Schönwald am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Uhrmacher-Ketterer-Halle. Populäre Werke waren ausgewählt und trafen damit den Publikumsgeschmack. Auf ein Theaterspiel wurde verzichtet, dafür gab es eine reichhaltige Tombola und lange Gesichter bei Nietenziehern. Die Zukunft des Musikvereins (MV) ist gesichert, das bewiesen die Jugendkapelle und die Newcomer Marco Duffner, Leonie Kern, Gianluca Fagone, Alina Dold, Anna Weis und Christoph Kaltenbach, einschließlich des jugendlichen Ansagers Jonas Kern.

Die Jugendkapelle unter dem ruhig, aber effektvoll dirigierenden Stephan Pfaff eröffnete den Abend mit "A Christmas Pop Collection". Das Medley von Jan van Kraeydonck bot poppige Titel wie "Last Christmas", "s’, Happy Christmas" und "Mary’s Boy Child". Eine musikalische Filmgeschichte berichtete danach "Highlights from Brother Bear". Phil Colins hatte die Musik zu dem zehn Jahre alten Zeichentrickfilm geliefert, arrangiert durch Paul Murtha, der zu schönen Klarinetten- und Flötenimpressionen und kernigen Erlebnissen der Saxgruppe verhalf. Eine spritzige Zugabe wurde mit "Music for happyness" von Gerald Oswald geboten, ein Pflichtstück beim Österreichischen Blasmusikverband.

Den Taktstock auf dem Silbertablett serviert

"Er ist der Musikverein" und kam zum Dirigentenpult: Gerhard Feiertag. Feierlich bekam er in passender Aufmachung der Giuseppina Strepponi, verkörpert durch Sandra Schreiber, einen Taktstock auf dem Silbertablett serviert. Doch den Dirigentenstab benötigt er nicht, sondern er fordert das riesige Ensemble durch expressive Körpersprache. Eine weitere Sprache wurde durch Lichteffekte, Filmeinblendungen und moderne, größtenteils arrangierter Blasmusik gesprochen, wozu der bewährte Moderator Edgar Zeifang die Stücke kommentierte.

Eine Originalkomposition wurde mit Satoshi Yagisawas "Fanfare Hayabusa" geboten, ein Eröffnungsstück, das mit feierlicher Mystik, exotischen Momenten und mit bombastischen Klängen in den Orbit startete. Danach wehte Opernluft in die Uhrmacher-Ketterer-Halle mit Verdis "Nabucco". In der eigenen mystischen Tonsprache des Komponisten mit viel Dramatik, fiebrigen Momenten, steigenden Spannungen und "Va, pensiero, sull´ali dorate" und italienischer Leichtigkeit wurde ein massiger Schlusspunkt angesteuert.

Spannung pur gab es bei "Das Boot". Die Filmmusik lieferte die Sax-Legende Klaus Doldinger, arrangiert durch Franco Cesarini. Dumpfe Stimmungen, Angstgefühle, martialische Wallungen, heroische Momente und friedlicher Schluss wurden vermittelt.

Total heiter ging es danach mit "Memories of Henry Mancini" zu. Klassiker wie "Baby Elephant Walk", "Pink Panther", "Sunflower", "Two for the road" und "Moon River" waren zu erkennen.

Die "roten Hemden" zogen mit "Opening, Feeling, Swingtime" von Manfred Schneider ein. Die Suite leitete über zu "James Bond 007", wobei Filmtitel wie "Goldfinger" erklangen. "Tarzan" von Phil Collins war dann angesagt, bis es gehörig "webberte" und "Jesus Christ", "Don’t cry for me Argentina" und "Phantom of the opera" neben anderen erklangen.

 

Schwarzwaelder Bote , 30.Dezember 2013

Kurkapelle belohnt Jahrzehntelange Treue

Von Siegfried Kouba Schönwald. Keinen besseren Rahmen für Ehrungen konnte sich Vorsitzender Bernd Hettich vorstellen als das Jahreskonzert des Musikvereins Kurkapelle Schönwald in der Uhrmacher-Ketterer-Halle . Mit einer mächtigen Fanfare eröffnete der Musikverein die Zeremonie. Alexandra Götz aus Unterbaldingen vertrat den Blasmusikverband Schwarzwald-Baar und betonte: "Musik spricht nicht über Emotionen – sie ist Emotion." Das Jahreskonzert zeige die Leidenschaft der Musiker (wir berichteten).

Zu ehren gab es drei verdiente Mitwirkende, die 40 Jahre Treue zur Blasmusik bewiesen und schon alle erdenklichen Ehrungen bekamen. Es sei schön, dass man sich auf sie verlassen kann. Sie trügen zum "großen Ganzen" bei. Für alle drei Jubilare hatten Alexandra Götz und Bernd Hettich lobende Worte.

Simone Dold spielt Trompete und Flügelhorn, ist bei allen Aktivitäten dabei, spielt in der Theatergruppe und den Dorfmusikanten mit und sorgte für die Tombola.

Werner Kaltenbach beherrscht Es- und B-Horn, stellt seine Gerätschaften und seine Werkstatt zur Verfügung, wenn es an irgendwelche Feste geht.

"Der Inbegriff der Blasmusik in der Region" ist Gerhard Feiertag, der "die Geschichte des Vereins mitbestimmte und Maßstäbe setzte". Er war Hornist, Trompeter, Ausbilder, zweiter Vorsitzender und ist nach 22 Jahren immer noch Instrumentenwart und seit 1983 geprüfter Dirigent.

Für Treue und Einsatz erhielten die drei Jubilare Ehrenurkunde und goldene Ehrennadel vom Verband und Verein.

Ebenfalls Stützen des Vereins sind Posaunist Fabian Kaltenbach und Schlagwerker Sandro Ganter. Sie gehören seit 15 Jahren dazu und erhielten die silberne Vereinsehrennadel.

Weitere Treue wird auch von Sabine Keuser gewünscht, die zehn Jahre dabei ist, derzeit ein Studium absolviert und trotzdem als Klarinettistin mitmacht.

Da er bereits alle Ehrungen erhielt und von der Gemeinde mit dem Wappenteller ausgezeichnet worden war, bekam Andreas Kern für 30 Jahre Einsatz ein Geschenk des Vereins überreicht.

Großes Interesse hat die Vereinsjugend, die den hohen Anforderungen des Blasmusikverbandes gerecht wurde. So errang Marco Duffner das "Juniorabzeichen", und die "bronzenen Leistungsabzeichen" gingen an Alina Dold, Leonie Kern, Sara Kuner, Anna Weis, Sandra Weis, Christof Kaltenbach und Jonas Kern.

 

 

 
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