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Jahreskonzert & Theater 2006 / Südkurier

 

Südkurier , 28.Dezember 2006 von W.W.Adam

"Danke, Gerhard Feiertag"

Schönwald (wwa) "Exzellent gelebte Musikalität und Leidenschaft": Heinrich Glunz, Präsident des Blasmusikverbandes Schwarzwald, Heinrich Glunz, lobte das Konzert des Schönwälder Musikvereins in höchsten Tönen. Der eigentliche Grund, weshalb Glunz aber nach Schönwald kam, war ein anderer: er heißt Gerhard Feiertag. Glunz bezeichnete Feiertag als "Seele des Vereins", der durch sein unermüdliches Engagement eine Kapelle geformt habe, die in der Verbandsgemeinschaft allen Anforderungen gerecht werde, ja über sie hinauswachse. Dass Feiertag im 25. Jahr seiner Dirigentschaft stehe, mache ihn als Musiker aus, der für die Musik geboren sei. "Solch einen Musiker findet man nur sehr selten. Ihr könnt euch glücklich schätzen, dass Gerhard Feiertag ein Teil eurer Musikerfamilie ist", so Heinrich Glunz.

Und das wissen die Schönwälder Musiker mehr als nur zu schätzen. Neben der silbernen Verdienstnadel des Bund Deutscher Blasmusikverbände und einer Auszeichnung durch den Verein bekam Gerhard nämlich an diesem Abend auch eine riesige Torte überreicht, die von seinen Musikern ganz überraschend aufgefahren wurde. Beifallsstürme von den Musikern und lang anhaltender, rhythmischer Applaus vom Publikum zeugten von der Anerkennung seiner Verdienste und der Freude über dieses langjährige Dirgentenjubiläum.

Hans-Peter Weis, Vorsitzender des Musikvereins, hielt die Laudatio für Gerhard Feiertag und zeichnete den Weg des damals 18-Jährigen nach, der alsbald von den älteren Generationen respektiert und von den Jüngeren bewundert wurde. "Die musikalische Qualität nahm in dieser Zeit eine steile Kurve nach oben und daher können wir den heutigen Erfolg des Vereins eindeutig dem Perfektionisten Gerhard Feiertag zuschreiben", so Weis. Sicherlich gehörten immer die Musiker mit dazu, um solche Erfolge einfahren zu können. Die über die Jahre hinweg zu motivieren und immer wieder aufs Neue anzuspornen, berge jedoch eine Kunst in sich, die beherrscht werden müsse. Gerhard Feiertag habe all diese Qualitäten vorzuweisen. "Er ist ein Vollblutmusiker, der aber trotz der starken Hand, mit der er den Verein musikalisch auf dem richtigen Weg führt, nie die Kameradschaft und das gute Miteinander vernachlässigt."

"Wenn Not am Mann ist, dann ist auf Gerhard zu 100 Prozent Verlass. Mit dir haben nicht nur wir, sondern auch das gesamte Schönwälder Vereinsleben noch einen echten Vereinsmenschen, für den das Ehrenamt noch Ehre' bedeutet", betonte Weis in seiner Ansprache.

Gerhard Feiertag dankte all jenen, die ihn auf dem 25 Jahre dauernden Weg unterstützt und begleitet haben. Einen besonderen Dank richtete er an seine Familie, ohne die all die Arbeit nie möglich sei. Heinrich Glunz vergaß Irene Feiertag auch nicht. "Auch ihnen gehört ein Stück der silbernen Verdienstnadel, die ich heute ihrem Mann anstecken darf."

Südkurier, 29.Dezenber 2006

Kapelle glänzt mit perfektem Konzert

Schönwald (wwa) Eine musikalische Glanzleistung bot der Schönwälder Musikverein anlässlich seines Jahreskonzertes am zweiten Weihnachtsfeiertag. Der Blasmusikpräsident würdigte die dargebrachten Werke als Ohrenschmaus, die Zuschauer, die die Halle vollständig gefüllt hatten, war hin und weg und feierten ihren Musikverein über alle Maße hinaus.

Es war ja der Abschluss der Jubiläumsfestlichkeiten anlässlich Gerhard Feiertags 25. Dirigentenjahrs und sollte somit ein Potpourri der schönsten Stücke aus den letzten Konzerten werden. Und das war den Musikern in eindrucksvoller Weise gelungen. Bereits die Jugendkapelle unter der Leitung von Stephan Pfaff überzeugte mit ihrem Auftritt und zeigte eine hervorragende Leistung. Als dann die Hauptkapelle die Bühne betrat, entpuppte sich das fulminante Werk "Ross Roy" zu einem wunderbaren Einstieg in die Welt der Musik des Abends. Leben, Stärke und Gefühl wurden in diesem Werk dargebracht, ließen so manchen Gänsehautschauer bei den Besuchern entstehen und komprimierten bereits im ersten Stück das Programm für all die anderen Werke.

"Lord of the dance" knüpfte dort an, wo "Ross Roy" aufgehört hatte. Die spektakuläre Tanzshow stieg vor dem geistigen Auge der Zuschauer auf, man sah Michael Flatley förmlich auf der Bühne tanzen und wurde in die Welt der Kelten versetzt - eigentlich fehlte nur noch der Mönchschor, der im Hintergrund die Stimmung zum Höhepunkt getrieben hätte. Jeder im Saal war aber auch so mehr als nur begeistert. Ebenso schafften es die Musiker bravourös, die Höhepunkte aus dem Musical "Starlight Express" in die Schönwälder Uhrmacher-Ketterer-Halle zu holen. Während die Züge Rusty, Electra und Caboose durch die Halle fegten, entfachten die Musiker ein Feuerwerk musikalischer Töne.

Das einzig wirklich neue Werk, das an diesem Abend gespielt wurde, war der "Fluch der Karibik". Edgar Zeifang kündigte es zu Recht als mitreißende Filmmusik an, die zu jeder Zeit den Zuschauer in ihren Bann zog. Nicht nur durch die bildhafte Umrahmung tauchte das große Piratenschiff, die "Black Pearl", in den Köpfen der begeisterten Konzertbesucher auf. Jeder Ton ließ neue Formen der Musikalität entstehen, jede Passage schuf neue Einblicke in das Leben des Piraten Jack Sparrow und das Gesamtbild stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass die Zuschauer hier ein Orchester vor sich sitzen haben, das zu den ganz Großen zählt. "Die Zielstrebigkeit und die Perfektion dieses Orchesters und seines Dirigenten sind schier einzigartig", war daher auch die berechtigte Aussage von Heinrich Glunz.

Dass das Orchester aber auch die Marschmusik aus dem "ff" beherrscht, bewies es mit einem der bekanntesten Konzertwalzer "Rosen aus dem Süden" und dem klassischen Marsch "Alte Kameraden". Ein grandioses Konzert ging damit zu Ende.

Dank und Anerkennung für verdiente Musiker

Schönwald (wwa) Der Musikverein Schönwald hatte bei seinem Jahreskonzert nicht nur seinen Dirigenten zu ehren, sondern konnte auch zahlreiche Mitglieder für besondere Leistungen aber auch für langjährige Mitgliedschaften auszeichnen.

Zunächst stand hierbei die Jugend des Vereins auf der Ehrungsliste: Linda Dold, Denise Hepting, Ramona Fehrenbach, Jasmin Ganter, Max Weis, Natalie Schleifer, Jessica Lieckfeldt, Anne Fehrenbach, Janis Schöntges, Tobias Scherer, Heiko Feiertag, Fabian Kaltenbach und Frederik Braun wurde das Juniorabzeichen des Deutschen Blasmusikverbandes verliehen.

Sie haben durch eine Prüfung gezeigt, dass sie musikalisch auf dem richtigen Weg sind und ein bestimmtes Basiswissen sowohl in der Praxis als auch in der Theorie aufweisen. Für zehn Jahre der Aktivität in der Kapelle wurde anschließend Christian Scherer mit der bronzenen Vereinsehrennadel ausgezeichnet. Christel Pfaff, Heike Kaltenbach, Karina Kupferer und Stefan Kupferer erhielten dieselbe Nadel, allerdings in Silber, da sie bereits seit fünfzehn Jahren die Kapelle mit ihrer Musik unterstützen. Barbara Bruker-Wernet erhielt die goldene Vereinsehrennadel für 20-jährige Aktivität verliehen.

Ein viertel Jahrhundert lang, also genau so lange, wie Gerhard Feiertag das Amt des Dirigenten innehat, sind weitere vier Mitglieder der Schönwälder Kapelle dabei. Martin Böttcher, Susanne Kern, Heike Renner und Ulrike Weis spielen diese lange Zeit eine wichtige Rolle im Orchester und wurden aufgrund ihrer Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Außerdem bekamen sie von Heinrich Glunz, dem Präsidenten des Blasmusikverbandes Schwarzwald, eine Verbandsehrung verliehen.

Sie haben sich nicht nur durch ihre aktive Musikalität im Vereinen einen Namen gemacht. Sie geben ihr Wissen an die jungen Musiker weiter, sie bekleiden weitere Ämter, die für den Verein von großer Wichtigkeit sind und sie sind einfach auch eine Stütze für den Dirigenten und ihre Musikerkameraden.

Vorbildfunktion

"Solche Mitglieder nehmen eine Vorbildfunktion ein, denn sie spielen nicht nur einfach in einer Kapelle, sie leben vielmehr die Musik und legen ein Engagement an den Tag, das bewundernswert ist", so Hans-Peter Weis, Vorsitzender des Vereins. Ihnen allen sprach auch Heinrich Glunz Dank und Anerkennung aus: "Solche Leute braucht es in der heutigen Vereinswelt immer mehr", sagte er in seiner Rede.

Südkurier, 30.Dezember 2006

Die Lachmuskeln strapaziert

Schönwald (wwa) Dass der Schönwälder Musikverein nicht nur hervorragend musizieren kann, sondern auch auf dem Gebiet der Lustspiele besondere Talente aufweist, bewiesen die Musiker nach dem Jahreskonzert in witziger Manier. "Weihnachten allein zu Haus" war der Titel der Komödie, die unter der bewährten Regie von Elsa Kaltenbach vor allem die Lachmuskeln der Zuschauer strapazierte.

Lisa, die gestresste Ehefrau alias Verena Kuner und ihre Mann Otto, der von Bernd Bruker verkörpert wurde, freuten sich, endlich einmal alleine das Weihnachtsfest verbringen zu können. Doch sie hatten sich zu früh gefreut: Lisas Mutter Mina (Susanne Kern) hatte sich aus dem Altenheim gestohlen und ihren Freund Albert (Thomas Schreiber) mitgebracht. Im Hause der Kinder wollten sie ein fröhliches Schäferstündchen verbringen. Als dann aber noch Ottos Vater Hubert (Stephan Pfaff) und dessen bessere Hälfte Berta (Heike Kaltenbach) auftauchten, war das Chaos perfekt. Lisa fiel in Ohnmacht, plötzlich stand noch der Onkel aus Amerika (Gerhard Feiertag) vor der Tür und wurde von Lisas Mann verdächtigt, ein Verhältnis mit seiner Frau zu haben. Die Ereignisse überschlugen sich, Otto ging dem reichen Onkel an den Kragen und wollte sich sogleich scheiden lassen. Doch bald stellte sich heraus, dass alles gar nicht so war, wie manche es angenommen hatten. Viel Applaus galt den Darstellern, insbesondere aber Thomas Schreiber, der in diesem Jahr zum 20. Mal auf der Bühne stand und das Publikum unterhielt.

 

 

 

 
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