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Festbankett zum 175-jährigen Jubiläum, 04.Juni 2010 

 

Südkurier , 07.Juni 2010 von W.W.Adam

Ein rundum gelungenes Festbankett

Schönwald – Wenn der erste Landesbeamte des Schwarzwald-Baar-Kreises, Joachim Gwinner, von der „Perle in der Krone der Musikvereine“ und von einer „vollendeten Könnerschaft“ spricht, dann wissen Insider, von wem die Rede ist. Mit diesen Worten lassen sich alle Grußworte zusammenfassen, die anlässlich des 175-jährigen Bestehens des Musikverein Kurkapelle Schönwald bei dessen Festbankett am Freitagabend gesprochen wurden.Es war ein Festbankett, wie man es selten geboten bekommt: musikalische Leckerbissen, wie man es nicht anders gewohnt ist, gepaart mit Elan, Einfallsreichtum und einem hohen Maß an Abwechslung und Unterhaltung.

Man merkt einfach, dass der Schönwälder Musikverein trotz seines Alters ein jung gebliebener Verein ist, der es versteht, eine Schar von Festgästen zu unterhalten. Beispielhaft dafür lässt sich die Festrede anführen, die Edgar Zeifang hielt und in der er kurzweilig, interessant und abwechslungsreich die 175 Jahre Vereinsgeschichte Revue passieren ließ.

Da standen plötzlich Vereinsmitglieder in den bisherigen Uniformen des Musikvereins vor der Bühne und präsentierten die Entwicklung in der Kleiderordnung, dann fuhren zwei kräftige Mitglieder die über 2000 Musikstücke aus dem Archiv des Vereins in den Saal, während die Musikerinnen des Vereins die bisher erschienenen CD's präsentierten.

Die Festredner hielten sich überwiegend an die Vorgabe, dass nicht über fünf Minuten gesprochen werden sollte, packten aber in diese jeweiligen fünf Minuten Lob, Anerkennung und höchsten Respekt hinein. Landtagsabgeordneter Karl Rombach hob die Jugendarbeit hervor, ist der Überzeugung, dass der Verein für die kommenden Jahre hervorragend aufgestellt ist und lobte Gerhard Feiertags überdurchschnittliches Engagement.

Heinrich Glunz, Präsident des Blasmusikverbandes Schwarzwald-Baar betonte, dass sich der Verein in einer beneidenswerten Verfassung befände. „Wir verneigen uns alle vor einem großartigen ehrenamtlichen Engagement, das in allen Bereichen für den Erfolg des Schönwälder Musikvereins sorgt“, so Glunz.

Das höchste musikalische Niveau sei nur durch die Kombination aus unersetzlicher Erfahrung, Leidenschaft und jugendlichem Elan möglich.

Joachim Müller, Vertreter des Bezirks 3, wagte zu prognostizieren, dass die Geschichte des Schönwälder Musikvereins eine „unendliche Geschichte“ werden wird. Alex Zimmermann sprach für die Schönwälder Vereine und betonte, dass alle stolz darauf seien, einen solchen Verein in der Dorfgemeinschaft zu haben. Damit griff er auch die Worte des Schönwälder Bürgermeisters Hans-Georg Schmidt auf, der bezeugt hatte, dass Schönwald stolz auf einen der wichtigsten Vereine im Ort sei. Der Erfolg sei umso höher anzusiedeln, da alles auf ehrenamtlicher Basis geschehe. „Dank ist insbesondere Gerhard Feiertag zu sagen, der schon längst einer der besten Stadtmusikdirektoren sein könnte, der aber uns die Treue hält und das schon 29 Jahre lang“, so das Gemeindeoberhaupt.

Joachim Gwinner holte noch weiter aus und bezeichnete die Schönwälder Kapelle als Aushängeschild des Schwarzwald-Baar-Kreises. Die Gründer des Vereins hätten sicherlich nie mit der Erfolgsgeschichte gerechnet, auf die der Musikverein bis zum heutigen Tag zurückblicken könne.

Die musikalische Umrahmung übernahm das Geburtstagskind zu Beginn selbst und überzeugte einmal mehr durch eine exzellente musikalische Darbietung.

Gelobt wurde die anschließende Totenehrung, die einmal mehr ins Gedächtnis rief, dass keiner heute auf der Bühne stehen würde, hätten die vielen bereits verstorbenen Mitglieder nicht die Grundsteine für den heutigen Erfolg gelegt. Das Bläserensemble sorgte hierbei für einen würdigen und ehrenden Rahmen.

Im zweiten Teil schloss die Patenkapelle, der Musikverein Schonach, einen Festakt , der zweifelsohne in die Annalen des Musikvereins Kurkapelle Schönwald eingehen wird.

 

 

 

 

 
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