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Volles Kirchenhaus für Musikverein und Alphornbläser

 

Südkurier, 8.5.2017, von Christel Paskal

 

Musikverein und Alphornbläser überzeugen mit glanzvollem Konzert. Der Besucheransturm beginnt bereits 30 Minuten vor Beginn.

 

Stehende Ovationen für grandioses Kirchenkonzert. Musikverein und Alphornbläser spielen gemeinsam. Wie sehr nach neun Jahren ein Kirchenkonzert gewünscht war, zeigte sich am Besucheransturm.

Bereits 30 Minuten vor Konzertbeginn war die Pfarrkirche St. Antonius nahezu voll besetzt. Und die gekommen waren, sollten es nicht bereuen.

Mit einem Feuerwerk an glanzvoller Musik überzeugten die Musizierenden. Es waren die von Dirigent Gerhard Feiertag vom Musikverein und von Bruno Baier von den Alphornbläsern ausgesuchten Musikstücke, die den Menschen buchstäblich zu Herzen gingen. So waren sowohl für Blasmusik geschriebene Stücke wie „Where the river flow“ als auch das sakrale Lied „Wo ich auch stehe“ aus Psalm 139, einem von insgesamt acht Davidspsalmen darunter. Bestens vorbereitet war Moderator Edgar Zeifang, der sich viel Arbeit gemacht hatte, um zu jedem Titel die passenden Informationen für die Besucher parat zu haben.

Er erwähnte eingangs, dass es in dem Konzert um Begegnungen geht. Er meinte: „Wir begegnen uns hier in der einzigartigen aber auch anspruchsvollen Klangkulisse unserer Kirche. Dies geschieht konfessionsübergreifend“. Gerade in dem von Carolin Sutter gesungenen Psalm kam das wachsende Miteinander der christlichen Kirchen zum Ausdruck.

So wie auch beim letzten Konzert spielten die sieben Alphornbläser unter der Leitung von Bruno Baier auf. Sie begegneten den Zuhörern mit Gruß an die Heimat klangvoll und bei „Abendruhe“ schlug Maximilian Kuner die Glockenschläge mit seinem Instrument Röhrenglocken an. Bestens zum Konzertthema passte „Begegnungen“. Hier kamen Tradition und Moderne von allen gespielt zusammen.

Jeder geht gerne in ein Konzert, um ihm bereits bekannte Stücke wieder zu hören. Zu Andrew Lloyd Webbers „The Magic of“ kamen sicherlich viele ins Schwärmen und summten im Stillen die Liedtexte mit. So das von Maria Magdalena gesungene „I don’t know how to love him“ aus Jesus Christ Superstar. Auch „Memory“ aus Cats ist längst ein Gassenhauer geworden. Aus Giacomo Puccinis Oper Turandot erklang „Nessun Dorma“ (Keiner schlafe).

Das war bei dem grandiosen Klangerlebnis überhaupt kein Thema, denn ein weiterer Leckerbissen folgte mit Leonard Cohens „Hallelujah“. Moderator Zeifang sang zunächst den deutschen Text und dann zusammen mit Sutter den englischen.

Wehmütig ums Herz wurde es den Besuchern, als mit „Auld Lang Syne“ oder auf Englisch Old Long Since das bei uns bekannte „Nehmt Abschied Brüder“ das Konzertende bedeutete. Minutenlanger stürmischer Applaus und stehende Ovationen waren der Dank an die Musizierenden.

Als Zugabe erklang das gefühlvolle „Ave Maria no morro“, das wunderbar zur Marienverehrung in den Maiandachten passt. Dass das Hallelujah noch einmal gesungen wurde, erfreute die Besucher abermals. Noch einmal war der Applaus für dieses von allen Mitwirkenden mit Höchstleistung dargebotene Konzert lange anhaltend.

Einen großen Anteil am Gesamteindruck lieferte die farbige Beleuchtung. Die Dirigenten Feiertag und Baier erhielten von allen Seiten Lob für diesen äußerst grandiosen Konzertabend.

 

 
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