|
Musikparade,
24.September 2011
Bereits
im Vorfeld wurde die Musikparade 2011 als ein "Erlebnis das Sie
begeistern wird" beworben - Musik, Show, Tanz, Gags und Parodien
lockten zahlreiche Besucher in die Uhrmacher-Ketterer-Halle, so dass sich
der Saal bis in die hinteren Reihen füllte.
Wochenlange
intensive Proben und monatelange Ideenausarbeitungen gingen diesem Abend
voraus. Auf der erweiterten Bühne, welche mit viel Licht und Tontechnik
ausgestattet wurde, eröffnete der 1. Vorsitzende Bernd Hettich die
Musikparade 2011 pünktlich um 19:30 Uhr und wünschte den Besuchern viel
Spaß und Freude. Seinen Worten folgte die klanggewaltige "Fanfare
for the Common Man", welche den Auftakt für das gut
dreieinhalbstündige Programm bildete.
Ohne Unterbrechung zog das
Posaunenregister mit solistisch - akrobatischen Einlagen in die Reihen der
Besucher bis dann das Gesamtorchester sich diesen Einlagen zu "The
Horseshoe Stompers" anschloss.

Zahlreiche Kinder, Musiker und
Angehörige sammelten sich anschließend auf der Bühne und bildeten den
Chor zu Michael Jacksons "We are the world" - den
Sologesang hierzu übernahmen Carolin Spath, Heike Renner und Monika
Ganter.

Solistisch ging es gleich weiter mit dem "Dixieland
Jambouree". Zu der eigens gebildeten Dixielandgruppe sollten aber
auch weitere ungewöhnliche Solisten mitwirken: "Oh when the saints
go marching in " gespielt auf den Kuhglocken von Gerhard und Irene
Feiertag, auf der Gießkanne von Stephan Pfaff, gesungen von Edgar Zeifang
und "gehupt" von Klaus Allgaier - das Publikum zeigte sich
begeistert.


Lange Barthaare, große weiße Augen und ein rosarotes Fell
- wer kennt ihn nicht, den rosaroten Panther. In selbst
gefertigten Kostümen zeigte sich das Saxophonregister und spielte ein
Arrangement zu "Pink Panther".

In Frack und Zylinder
formatierten sich danach die "Waldharmoniker" mit ihrem
Gastdirigenten Stephan Pfaff auf der Bühne. Humoristisch setzten sie die
Unstimmigkeiten zwischen Musikern und Dirigenten perfekt um, so dass die
Lachmuskeln der Besucher besonders strapaziert wurden.

Zum folgenden "Hey
Jude" lud das Orchester das Publikum zum gemeinsamen Singen ein.
Eine abgedunkelte Halle, ausgegebene Leuchtstäbe Musik mit Gesang sorgten
für Gänsehaut. Kaum war der letzte Ton verklungen schwenkte die Kapelle
mit dem "Rock arround the Clock" in eine andere
Musikrichtung.

Nach
einer kurzen Pause nahmen die "Schönwälder Dorfmusikanten" auf
der Bühne Platz. Mit Böhmisch - mährischer Blasmusik und dem
Gesangsduo Gerhard und Irene Feiertag, sorgten sie für beste Stimmung und
Begeisterung im Saal. Das Publikum ließ sich nicht lange bitten und erhob
sich zu "Dem Land Tirol die Treue" und sang aus voller Kehle
mit.

Music
was my first love erklang aus den Lautsprechern und Moderator Edgar
Zeifang kündigte den Musikverein-Kurkapelle Schönwald in ihrer neuen
Kleidung als Showorchester zum zweiten Teil der Musikparade an. Erstmalig
traten die Musikerinnen und Musiker in roten Hemden und Blusen mit dem
aufgestickten Vereinslogo auf und heizten mit "Hallo James
Last" so richtig ein.
Es folgte ein solistischer Auftritt der
Superlative. Maximilian Kuner zeigte eine unglaubliche Geschwindigkeit auf
dem Xylophon zu "Erinnerungen an Zirkus Renz".

Dass die
Musikerinnen nicht nur ihr Instrument beherrschen sondern auch singen
können bewiesen 8 Damen mit dem a capella Gesang "Lollipop".

Die dramatische Geschichte des "Wildschütz Jennerwein"
erzählte Edgar Zeifang mit Worten - musikalisch wurde diese dann durch
eine Dixielandgruppe und den Gesang von Gerhard und Manfred Feiertag
umgesetzt.

Der
Vorhang schloss sich und davor zeigten die Schlagzeuger eine extravagante
Vorstellung an Rhythmik und Percussion auf Kunststoffrohren.

Der
Vorhang öffnete sich wieder und In farbenfrohen Kostümen präsentierten
sich ein Chor und die Musiker. Afrikaatmosphäre pur kam auf, als die
Musik und der Gesang "Dry your Tears Africa" von John Williams
erklang.

"Ciao
Italia" sollte das letzte Stück des fulminanten Showprogramms
sein - die Moderatorinnen Katja Kern und Linda Dold erwarteten
sehnsüchtig den Stargast Adriano Celentano hierzu. Trotz eines Malheurs
mit seinem Ferrari schaffte dieser es doch noch rechtzeitig seinen
Auftritt wahr zu nehmen. Mit italienischem Charme und Ausdruck trat Edgar
Zeifang, alias Adriano Celentano, während der Musik auf die Bühne und
begleitete das Showorchester.

Beifallstürme,
Zurufe, Zugabe und vieles mehr ernteten die Musikerinnen und Musiker um
Dirigent Gerhard Feiertag für diese perfekten und grandiosen Darbietungen
worauf das Orchester mit Glenn Millers "In the mood" antwortete.
Auch danach wollte das Publikum mehr und mehr und wurden mit bekannten
Hits und Melodien, welche auch zum Tanz einluden, musikalisch verwöhnt.
Allen
Besuchern wurde die Möglichkeit geboten, an einem Quiz teilzunehmen. Die
Fragen wurden von den Moderatoren Edgar Zeifang, Katja Kern und Linda Dold
in ihren Ansagen gestellt. Als Glücksfee, Glücksschwein und
Schornsteinfeger verkleidet wurden die glücklichen Gewinner von den
Moderatoren gezogen.

30
Jahre ist eine lange Zeit - Dirigent Gerhard Feiertag steht genau so viele
Jahre dem Musikverein-Kurkapelle Schönwald als Dirigent und musikalischer
Leiter vor.
Unermüdliches
Engagement und Einsatz zeigt er bis heute, was auch dieser Abend wieder
bewies. Grund genug, ihm hierfür "Herzlichen Dank"
auszusprechen. Bernd Hettich und Daniela Krebs versuchten dies in Worte zu
fassen, jedoch ist dies sehr schwierig seine Leistungen und den Respekt
vor seiner Arbeit in Worte zu fassen. Ebenso schwierig ist es, ein
passendes Geschenk hierzu zu finden, welches diese Arbeit belohnen soll.
Bei nicht mehr endend wollendem Applaus der Musikerinnen und Musiker, aber
auch dem Publikum, überreichte Bernd Hettich Dirigent Gerhard Feiertag
eine Urkunde mit allen Unterschriften der Musiker, sowie einen Gutschein
für eine Ballonfahrt. Herzlichen Dank richtete Bernd Hettich auch an
Ehefrau Irene Feiertag - welche natürlich gemeinsam mit ihrem Ehemann in
die Lüfte steigen darf.

Der
Musikverein-Kurkapelle Schönwald bedankt sich recht herzlich bei allen
Besuchern der Musikparade 2011. Ohne ein so treues Publikum wären solche
Events nicht möglich !
|